Die wichtigsten Preisfaktoren
Die Anlagenleistung in Kilowatt-Peak ist nur der Ausgangspunkt. Modulqualität, Wechselrichter, Unterkonstruktion, Kabellängen, Zählerschrank und Montageaufwand verändern den Endpreis. Ein belastbarer Vergleich nutzt deshalb immer vollständige Leistungsbeschreibungen.
Angebote richtig vergleichen
Vergleichen Sie nicht nur die Endsumme. Prüfen Sie, welche Komponenten exakt benannt sind, ob Gerüst, Anmeldung, Inbetriebnahme und Dokumentation enthalten sind und welche Arbeiten als mögliche Mehrkosten ausgewiesen werden.
Speicher getrennt bewerten
Ein Speicher erhöht die Investition und meist auch den Eigenverbrauch. Er sollte trotzdem separat gerechnet werden. Eine wirtschaftliche Dachanlage kann sinnvoll sein, auch wenn sich ein großer Speicher unter den eigenen Bedingungen nicht rechnet.
Reserve für das Gebäude einplanen
Bei älteren Häusern können Arbeiten am Zählerschrank, Blitzschutz oder Dach notwendig werden. Ein seriöses Budget enthält dafür eine Reserve und trennt ohnehin fällige Gebäudekosten von den eigentlichen PV-Kosten.